Hotel National

Frankfurt,Hotels,Reisen — Tags: , — Christoph @ 24/03/2010

Am gestrigen Abend habe ich mich dazu entschieden, ab sofort immer einen Artikel über das Hotel zuschreiben, in dem ich untergekommen abgestiegen bin. Für einige Unterkünfte wird es sicher positive Bewertungen geben, aber so wie gestern im Hotel National in Frankfurt wird es auch Kritik hageln. In meinem Bericht werde ich versuchen immer alle interessanten Aspekte anzusprechen und ein Fazit zu liefern. Da aktuell in Frankfurt eine Messe läuft, ist es schwierig ein Hotel zu einem normalen Preis zu bekommen. Mir ist es geglückt, oder auch nicht, ein Hotel zum Preis von 160 Euro für ein Einzelzimmer, ohne Frühstück zu bekommen. Da ich schon öfters auf Hotelempfehlungen von unserem Reisebüro reingefallen bin, versuche ich im im Vorfeld eine Nachforschung im Internet durchzuführen. Die Web Seite des Hotel National in Frankfurt: http://www.hotelnational.de/ sah nicht allzu schlecht aus und die Bilder der Zimmer waren auch annehmbar, so habe ich mich auch aufgrund des niedrigsten Preises, verglichen mit den anderen Hotels, für das National entschieden. Die Lage ist sehr zentral, gegenüber des Frankfurter Hauptbahnhofs, also auch vom Flughafen sehr schnell mit der S-Bahn zu erreichen. Von außen sieht das Hotel sauber aus und auch der Empfang ist ordentlich aufgebaut gewesen. Meine Unterlagen waren schon vorbereitet und der Check-In war so innerhalb weniger Minuten abgeschlossen, man fragte mich sogar, ob ich eine abweichende Anschrift für die Rechnung möchte, was nicht immer üblich ist. Das sich mein Zimmer im ersten Stock befand, entschied ich mich für die Treppe. Die Zimmernummerierung war sehr verwirrend, was zunächst in einer Suche ausartete. Als ich das Zimmer dann endlich gefunden hatte wunderte ich mich über die Zimmertür, die nach außen aufging. Das Zimmer erschien mir zuerst einmal sauber, doch leider war schon die Lampe am Schreibtisch kaputt. Die Heizung war trotz 15 Grad Außentemperatur auf Stufe 5 geschaltet, aber auch das regelte sich nach fünf Minuten offenem Fenster und Abschaltung der Heizung wieder. Eine Steckdose am Schreibtisch war eindeutig für einen Reisenden zu wenig, denn das Laptop benötigte Strom und auch das Mobiltelefon. Und dann kam das Badezimmer! Auf den ersten Blick sauber, doch man sah schön an den Fugen der Badewanne Schimmelflecken, die Armaturen am Waschbecken und der Wanne verkalkt und selbst der Duschvorhang war am nassen Rand verfärbt. Der Handtuchhalter war schon halb aus der Wand gerissen und zum guten Schluss stank das Toilettenwasser selbst nach dem Abziehen noch nach Gülle. Ich habe die Nacht überstanden, doch geweckt wurde ich dann vom lautstark bellenden Nachbarshund und Kopfschmerzen durch das nervige Kopfkissen. Beim Auschecken wurde ich nicht gefragt ob alles in Ordnung war und zum krönenden Ende hat der Angestellte bei der Zahlung mit meiner Kreditkarte noch den Betrag bestätigt. Unglaublich! Das Frühstück von 12 Euro habe ich mir gespart, da der Bahnhof gegenüber ja genug Möglichkeiten geboten hat. Übrigens ist der Internetanschluss des Hotels ein Hauseigener, der bezahl werden muss. Bedeutete für mich, dass ich UMTS nutze, den iPASS funktionierte nicht und auch von den umliegenden Gebäuden konnte kein Wireless LAN empfangen werden. Einen weiteren Besuch in diesem Hotel werde ich mir ersparen, denn wenn keine Messe stattfindet bekommt man nettere Hotels am Bahnhof, wie zum Beispiel das “The Pure”.

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