Bei der Bundeswehr wurde immer gesagt: “Melden macht frei”. An diese kleine Regel sollten sich Fluggesellschaften auch halten müssen. Es ist ja schön, dass nun auch technische Probleme, die Ausfälle über eine Stunde verursachen zu einem Schadensersatz führen, doch selbst wenn die Verspätung unter einer Stunde ist, sollte eine Informationspflicht gelten. Heute morgen bin ich wieder einmal mit der roten Airline von Hamburg nach München geflogen, um 6:15 Uhr in der Früh. Eine blöde Zeit, doch die Auswahl fiel aufgrund des Preises eben diesmal nicht auf die gelb-blauen, denn der Unterschied lag bei ca. 300 Euro. Ist ja auch nicht weiter schlimm, doch wenn man in eine Verspätung läuft, dann halte ich es nur für anständig, dass man seine Kunden richtig informiert. Nach mehreren Beschwerden am Schalter gab es dann endlich eine Durchsage, aber die darin angegebene Zeit wurde auch wieder nicht eingehalten. Das Problem: Die Maschine kam am gestrigen Abend zu spät an und durfte nicht mehr in Hamburg laden, wurde deshalb nach Hannover umgeleitet. Am heutigen Morgen musste die Maschine dann überführt werden. Ich kaufe ein Ticket und damit eine Leistung! Verspätungen kann es immer geben, doch dann informiert man seine Kunden wenigstens anständig darüber. Bei der Lufthansa wäre das so nicht passiert, da hätte man mich ohne Mucken auf eine andere Maschine umgebucht. Servicewüste Berlin.
Letzte Woche dachte ich bereits daran, die Geschehnisse des Donnerstags zu veröffentlichen, doch ich entschied mich dagegen. Wenn man aber zweimal innerhalb von vier Tagen während des Flugs umgeleitet wird, dann ist es doch einen Artikel Wert. Bereits am vergangenen Donnerstag wurde mein geplanter Flug von Hamburg nach München in der Luft, nach der ein oder anderen Warteschleife nach Nürnberg umgeleitet, da die Maschine ansonsten nicht mehr genug Kerosin an Bord hatte. Danach ging es dann mit dem Bus nach München. Ergebnis der Reise: 5 Stunden Verspätung und keiner Zahlt, weil es ja höhere Gewalt ist. Heute dann genau das Gleiche! Gleiche Strecke, aber andere Zwischendestination und auch eine unterschiedliche Ansage, denn zuerst meinten die Flugbegleiter, dass wir nach einem kurzen Tankstopp in Stuttgart wieder in die Luft gehen, doch das war dann auch nichts. Ich konnte mich entscheiden, zwischen 3 Stunden Busfahrt, mit möglichen Staus auf der A8 oder einer Zugfahrt. Letzteres schien mir dann doch sicherer. Ich dachte eigentlich immer, dass der Münchner Flughafen alles im Griff hat, selbst bei Schneefall, doch ich glaube auch eher, dass es an dem sich aufgestauten Flugverkehr lag, denn mein lieber Kollege, der aus Frankfurt kam hatte keine Probleme. Ich hoffe nur, dass es keinen Hattrick geben wird.
Schöner Schnappschuss mit dem iPhone.

Es ist nicht der 1. April und ich denke es wird auch etwas Wahres dran sein, über was Stephan Walcher da auf seinem Blog berichtet. Demnach denken Fluggesellschaften über weitere Sicherheitsmaßnahmen im Flugbetrieb nach, angestoßen durch den Vorfall auf einem Northwest Airline Flug von Amsterdam nach Detroit. Ich glaube nicht daran, dass Passagiere nun schon Stunden vor der Landung nicht auf die Toilette dürfen, weil dies wohl eher untragbar ist, doch die Abschaffung von elektronischen Geräten könnte möglich sein. Ich nutze meistens auf den interkontinental Flügen keinen Laptop und begnüge mich mit dem Unterhaltungsprogramm an Bord, doch wie Stephan auch schreibt wollten diverse Fluglinien, unter anderem auch die Lufthansa wieder Internet-Zugänge auf Langstreckenflügen anbieten. Ich bin gespannt, wie sich die Situation entwickelt. Die Idee, dass jemand mehrere, flüssige Chemikalien zu einer brennbaren oder explosiven Substanz zusammenmischen kann war mir schon lange klar. Auch könnten mehrere Personen verschiedene Arten von Flüssigkeiten einschmuggeln, doch dann sollte man doch eher komplett auf diese auf Flügen verzichten.
Inzwischen liegt zwar noch mehr Schnee, doch hier mal ein Sschnappschuß, den ich heute Morgen aus einer Dornier machen konnte. Das kleinste Flugzeug mit dem ich je geflogen bin, aber schön.

Genau darauf habe ich bei der Lufthansa schon lange gewartet! Ab sofort gibt es den Lufthansa Trip Finder, mit dem man Flüge unter Eingabe verschiedenster Details planen kann. Der Clou an der Sache: Man kann ein Budget angeben, was pro Person zur Verfügung steht. Gefällt der vorgeschlagene Reisetermin nicht, so kann man in einem Balkendiagramm nach günstigeren Reisetagen suchen.

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Heute bin ich zum ersten Mal von Nürnberg abgeflogen. Ein kleiner, wirklich übersichtlicher Flughafen, aber mit First Class Check-In und sogar einer Lufthansa Business und Senator Lounge. Der Flieger nach Hamburg, eine Canadair CRJ 900, nagelneu und betrieben von Eurowings. Unglaublich wie leise diese Maschinen sind, denn in der Kabine hört man beinahe nichts von den Triebwerken. Hier noch ein kleiner Schnappschuss aus der Luft.

(Kamera: iPhone)